SAID

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Parlando mit Le Phung


           




Pressestimmen zu ruf zurück die vögel:



"Hier hält einer Inventur, der mit Hafis träumt und in Goethes Sprache wacht. Er singt auf dem großen Instrument des Leibes, alle Sinne und Körperfunktionen preist sein Gedicht. Am Recht des ungeteilten Lebens und der Freiheit des Wortes misst er, was ideellem oder religiösen Mehrwert verspricht. Immer auf Seiten der Küssenden, der Märtyrer ohne Gefolge, der Seher ohne System, der Philosophen ohne Staat begegnen wir diesem schwermütig ins Leben verliebten Boten."

Börsenblatt des Deutschen Buchhandels



"SAIDs Gedichte faszinieren durch Präzision, Suggestivität und unverbrauchte Bilder. In ihrer subtilen Sondierung emotionaler und gesellschaftspolitischer Vorgänge werden sie wieder sehr viele Leser tief berühren."

SWR



"SAID liebt die gnomische Prägnanz, wirkt aber manchmal auch hermetisch. Vielleicht, weil in ihm die Sprachlust mit Sprachskepsis im Streit liegt. Einerseits ist ihm das Wort eine 'lausige zufallshure'. Zum andern glaubt er 'an die überlieferung des todes durch die poesie'."

FAZ




Pressestimmen zu Das Haus, das uns bewohnt:



"Die Stimmen könnten in ihrem Ton verschiedener kaum sein. Hier SAIDs knappe, stets auf Bild und Klang ruhende Sprache, dort der lang schwingende Erzählton Asher Reichs. Und doch finden die beiden Dichter immer wieder zusammen."

Stuttgarter Zeitung




Pressestimmen zu der engel und die taube:



"SAID ist vor allem eins: Ein Autor, der auf das, was ihm widerfährt, mit poetischer Sprache reagiert. Der Band, den er jetzt vorgelegt hat, enthält Erzählungen aus den letzten Jahren. Ihre stilistische Bandbreite ist enorm, es gibt den Bericht ebenso wie den Traum und die Fabel. Aber immer geht es um das Fremdsein und um die Gewalt, die in irgendeiner Form in ein Leben einbricht. Der Tod ist allgegenwärtig in diesen Erzählungen. Er kommt als Verrat, als Erniedrigung, als Vergewaltigung. Er tötet das, was den Menschen am Leben hält: seine Würde, sein Vertrauen, das Gefühl der Sicherheit."

SWR2, 3. Dezember 2008


"seine texte bestechen durch ihre an der lyrik geschulten spröden melodie, eine tapfere traurigkeit, durch die qua erfahrungen geprüfte weisheit eines menschen, der, wenn überhaupt, in der literatur zu hause ist."

Dresdner Neueste Nachrichten


"Seine Texte bestechen durch ihre an der Lyrik geschulten spröden Melodie, eine tapfere Traurigkeit, durch die qua Erfahrung geprüfte Weisheit eines Menschen, der, wenn überhaupt, in der Literatur zu Hause ist. "Der Engel und die Taube" heißt ein neues, wie immer schmales Buch von SAID, dem Iraner, der sich selbst als gealtertes Kind beschreibt, das seit 40 Jahren im deutschen Exil lebt - und das dunkel bedrängende Gefühl von Verfolgung und Gefahr wohl niemals mehr los wird."

Leipziger Volkszeitung




Pressestimmen zu Psalmen:



"Hier tritt jemand einem Gott auf gleicher Augenhöhe entgegen: fordernd und nachdenklich, ganz Zeitgenosse und Skeptischer, auch surreal verspielter Fragender jenseits der Zeiten."

Der Standard, 14. Juli 2007


"Daß diese liedhaften Gebete in einer einfachen, dennoch vielschichtigen Sprache formuliert sind, die in ihrer poetischen Schönheit den Leser tief ergreifen, betören, bis zur eigenen Sprachlosigkeit berauschen, das verdanken wir dem unvergleichlich, wunderbaren Lyriker SAID."

Uwe Kossack, Buchkritik, Südwestrundfunk


"Said sucht dem in menschlicher Sprache zur Lüge werdenden Wort Gottes zu entkommen, um sich in einen wortlosen Raum der Nähe zu Gott zu begeben. Wer Saids Psalmen aus der Hand legt, wird sie nicht wieder vergessen."

Bernhard Lang in der Neuen Zürcher Zeitung, 30. Juni 2007


"Saids Psalmen sind Mischformen, mal als Poesie zu lesen, mal als Konfession oder Meditationsvorlage. Stofflich bieten sie Motive aus Gläubigkeit, existentieller Befindlichkeit und Zeitgeschichte. Er hat etwas von einem modernen Jedermann, der nach der Ressource des Glaubens sucht, weil ihm die Skepsis fatal wurde."

Harald Hartung, FAZ, 12. Februar 2008


"Jedes dieser kleinen Gebete ist eine Überraschung, irritierend-schön, und Ausdruck einer Suche nach Sinn und Erlösung in einer Zeit nach Auschwitz, Hiroshima, Srebrenica und dem weltweiten Sieg des Marktes."

Süddeutsche Zeitung, 25. Februar 2008


"Mit Gott gegen die Gottesbesitzer - Said schickt in seinen „Psalmen“ 99 Stoßgebete zum Himmel. Zornig, zweifelnd, demütig, klagend – so ruft Said seinen Gott an. Einen Gott, der Auschwitz, Hiroshima, Srebrenica zugelassen hat und tatenlos zusieht, wie die Mechanismen der Globalisierung Mensch und Natur zermalmen. Said nähert sich ihm in 99 „Psalmen“. In seiner kompromisslosen Dialektik stellt der Dichter radikale Fragen."

Süddeutsche Zeitung, 5. Dezember 2008


"Spiritualität unabhängig von Konfession und Konventionen."

Der Spiegel




Pressestimmen zu Ich und der Islam:



„SAIDS Stärken liegen wie immer in den kleinen Geschichten, Erinnerungen aus Teheran, Begegnungen in der iranischen Diaspora. (…) Am schönsten ist der Bericht über eine Lesereise SAIDs nach Kairo und Alexandria auf Einladung des Goethe-Instituts. Nirgends wird die einmalige Stellung dieses Schriftstellers zwischen Orient und Okzident so anschaulich wie hier, und man bedauert, es nur als Miniaturen und nicht als kleinen Roman zu lesen. Es sind Bruchstücke einer lebenslangen Pilgerfahrt, Zeugnisse eines Menschen guten Willens und knapper Sätze.“

Manfred Flügge, Die Welt, 1. Oktober 2005


"Ein sehr persönliches, ein in weiten Teilen aufwühlendes, anrührendes Buch ... für alle, die sich nicht das in weiten Teilen verlogene Islambild aufzwingen lassen wollen; und die sich ihre eigenen Meinungen über die Verhältnisse in Ost und West und in dazwischenliegenden Feldern bilden wollen."

Uli Rothfuss in SWO - Virtuelle Kulturredaktion über "Ich und der Islam".




Pressestimmen zu In Deutschland leben:



"Da ist es gut, dass es Beobachter gibt wie den iranischen Schriftsteller Said, der vor fast vierzig Jahren als Exilierter nach München kam, Gelegenheit zu einer langsamen, geduldigen Annäherung an das Gastland hatte, sich dennoch den Blick des Außenseiters bewahrte und seine Wahlheimat heute weder glorifizieren noch verteufeln muss. (...) Liest man jedoch - eine der schönsten Passagen des Büchleins gleich zu Beginn - Saids Erinnerungen an seine Kindheit im alten Teheran, dann wird einem klar, dass ein gewisser Aufräum-Fanatismus, der seither die Welt bis zur Unkenntlichkeit verändert hat, von nationalen Eigenarten und auch von politischen Ideologien unabhängig ist: "dieses nasse, trübe, dunkle, rasende europa"."

Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung, 10. August 2004


"Said, der Lyriker mit langer politischer Erfahrung, rückt mit altersweiser Abgeklärtheit so manches schnelle Urteil zurecht. Etwa dies, dass die Deutschen schlecht Europäer seien. Gerade in der Kritik am American way of life, der eben nicht mit den westlichen Werten gleichzusetzen ist, erweist sich Said als einer jener seltenen Intellektuellen, die uneitel und geduldig an einer weltweiten Verbreitung der Zivilisation arbeiten."

Tobias Gohlis, BuchJournal, 10. Juni 2004


Da ist es gut, daß es Beobachter gibt wie den iranischen Schriftsteller SAID, der vor fast vierzig Jahren als Exilierter nach München kam, Gelegenheit zu einer langsamen, geduldigen Annäherung an das Gastland hatte, sich dennoch den Blick des Außenseiters bewahrte und seine Wahlheimat heute weder glorifizieren noch verteufeln muß.

Süddeutsche Zeitung




Pressestimmen zu Außenhaut Binnenträume:



"Etwas wie ernster Jahrmarktszauber liegt über SAIDs kurzen Gedichten, nicht weil sie lustig wären, nein, vielmehr weil sie dem Leser eine eigene Wörterwelt vorgaukeln, die reich ist an Kontrasten und Überraschungen, weil die Assoziation zu Geisterbahn oder Karussell nicht fernliegen. Wie Kinder die Attraktionen als Realität erleben und sich mit Liebesäpfeln wirklich an der Süße der Liebe freuen, mit der Geisterbahn tatsächlich zu Tode erschrecken, mit dem Karussell ängstlich halb und halb freudig Bewegung, Wiederkehr und kreisenden Stillstand erleben, so bereiten SAIDs Verse als sehr ernste Scherze dem Leser intensive Sensationen, lassen ihn ein wenig Schwindel aufkommen."

Rolf-Bernhard Essig, Frankfurter Rundschau, 27. November 2002


"SAIDs Texte spüren immer die Zeit: als in die Welt Gejagter mit einer Uhr. Das Ticken bleibt, auch nachdem die Uhr verschenkt ist. Es will weiter geliebt werden, als eignes Leben. Eines, das Said noch hat, im Unterschied zu seinen vielen, vielen Toten. Dieses Ticken ist der Grund, weshalb der Autor so unvermittelt die schönen, leisen Sätze über Freundschaft und Heimat schreiben muß."

Herta Müller, Die Zeit


SAID vertraut auf die Energie der Sprache, also will er nicht vernebeln. Er verwendet drastische Vokabeln und harte Kontraste. Die Körperfreuden feiert er und verzeichnet den Verfall. Die Klangschönheit seiner Assonanzen überdeckt nicht die Schärfe mißtönender Einwürfe des Leidens und der Trauer.

Frankfurter Rundschau




Pressestimmen zu Landschaften einer fernen Mutter:



'Landschaften einer fernen Mutter' ist ein so persönliches wie politisches und eines der berührendsten Bücher, die in den letzten Jahren in der deutschsprachigen Literatur geschrieben worden sind."

Gerhard Zeillinger, Der Standard, 2. Juni 2001


"Geschrieben in klarer Sprache, ohne Larmoyanz, und doch erzählt jeder Satz vom Schmerz, von der Hoffnung, von der Enttäuschung..."

Martina Scherf, Süddeutsche Zeitung, 21./22. April 2001


"Es lebe die Literatur! Ein Überblick über wichtige Neuerscheinungen, Entwicklungen und Tendenzen: ... Das vielleicht anrührendste, da sehr persönliche Buch dieses Frühjahrs stammt aus der Feder von Said: In 'Landschaften einer fernen Mutter' (C.H. Beck Verlag) rekonstruiert der Autor tagebuchartig das lang ersehnte und doch gefürchtete Treffen mit seiner Mutter, von der er kurz nach seiner Geburt getrennt worden ist. Im Epilog aber weitet Said diese verlorene Mutterliebe metaphorisch aus zum Verlust eines ganzen Vaterlands und zeigt daran die Tragweiten dieser ersten, elterlichen Liebe als Möglichkeit der ersten Liebe zur Heimat. Politik und Privates, zeitkritische Analyse und menschliche Empathie verbinden sich hier auf eine Weise, wie man sie noch vielen weiteren Büchern wünscht."

Claudia Kramatschek, Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel, 6. April 2001


„Landschaften einer fernen Mutter“ liest man in einem Zug. SAIDs kurze Sätze, seine vorsichtige, zärtliche und genaue Sprache bannt den Leser fest vor diesem Schauspiel, dessen stürmischem Beginn langsamere, nur schrittweise Annäherung folgt, denn die sich als Mutter und Sohn gegenüber sitzen, müssen sich erst austauschen, beobachten, erkennen.

Süddeutsche Zeitung


"Landschaften einer fernen Mutter" ist das beklemmende Buch einer beklemmenden Begegnung. Drei Wochen verbringen die Mutter und der verlorene Sohn in einer Wohnung in Toronto und reden aneinander vorbei. Der Sohn will wissen, die Mutter keinesfalls in der Erzählung stören. Die Mutter rechtfertigt sich: Man hat ihr den Sohn genommen, sie hat alles getan, ihn wiederzufinden, nun ist es vollbracht.

Literarische Welt


"SAID is an Iranian-born exile, long resident in Germany where he has become a literary star. In this book, his first to appear in English, he has produced an eloquent memoir of both his mother country and his real mother, from whom he was separated when he was very young. Tributes have poured in for this sparse and unillusioned account of loss and dislocation, which deals with the psychological consequences of a homelessness that is national and cultural just as much as familial."

Financial Times, About "landscapes of a distant mother"


"SAID fait partie de la diaspora multiethnique qui vit en Allemagne et écrit en allemand. D'origine iranienne, il a fui la dictature du chah en 1965. « Revenu pour constater que des assassins assoiffés de sang » avaient pris la place du dictateur, il est aussitôt reparti, non sans amertume vis-à-vis de cet Occident qui défend les droits de l'homme « mais seulement pour Salman Rushdie, pas pour les hommes de chez nous ». Elevé par la famille de son père qui a très tôt rejeté sa mère, il connaît à peine cette dernière. Il a 43 ans lorsque l'un de ses demi-frères l'invite à Toronto pour rencon- trer cette mère lointaine qui a enfin obtenu un visa de sortie. Ce point de fuite est aussi un point de départ : sobre et émouvant protocole d'un adieu à une mère et à un pays, où l'amour le dispute à la rage."

Le Monde, sur "paysages d'une mère lointaine"




Pressestimmen zu Dieses Tier, das es nicht gibt:



”Dieses Buch gehört aus all den genannten Gründen nicht nur auf den Index. Es gehört auf Indices: Auf die `SWF-Bestenliste‘, auf die Bestsellerlisten von Spiegel und Zeit und auf die Einkaufsempfehlungen öffentlicher Bibliotheken.”

Süddeutsche Zeitung, 19./20. Februar 2000

”... ein Spiel, zu klug und poetisch angelegt, um nur als Leichtgewicht zu gelten; verquer, witzig und auch erdnah genug andererseits, um den Leser nicht mit prätentiöser Bedeutungsschwere zu behelligen. Wir wissen zwar nicht, wie es dem Autor im berühmten Vorläuferwerk, Franz Bleis Grossem Bestiarium der modernen Literatur‘, ergangen wäre: diesem Säurebad, dem kaum einer der in mehr oder minder tierischer Gestalt herzitierten Literaten ohne grössere Verätzungen entkommt. Im bescheideneren Rahmen einer Buchbesprechung aber sei Saids zoologischer Exkurs allen Liebhaberinnen und Liebhabern nicht ganz senkrechter Literatur von Herzen ans Herz gelegt.”

Neue Zürcher Zeitung, 9. Dezember 1999

"SAIDs aberwitziges Tierleben ist der schönste höhere Blödsinn seit langem. Ein unverzichtbares Nachschlagewerk für alle Freunde kunstvoller Abwegigkeiten. Anders als bei bisher bekannten poetischen Bestiarien stehen Saids Fabelwesen nicht symbolisch für etwas anderes. Sie sind nur die surreale Fauna, die aus dem Spiel der Fantasie erwächst."

TZ, München

"Was er nun in diesem Bestiarium vorlegt, ist ein sprachliches Kaleidoskop, in dem die Worthülsen, Klischees und idées reçues, die gegenwärtig die deutsche Mentalität bestimmen, ebenso humorvoll wie bissig gegeneinander ausgespielt werden. Zwar wird uns die E-Mail-Adresse des goldenen Kalbes ("es besitzt mehrere partner-agenturen") vorenthalten, doch seien wir nicht unverschämt: Saids Bestiarium ist eine kleine tierische Sternstunde der Literatur."

Die Zeit


Nadrealistički bestijarij današnjice — Knjiga »Zvijer koje nema«

"ZAGREB – »Bestijarij kao popularan srednjovjekovni žanr prava je rijetkost u naše doba«, kazao je Boris Beck na predstavljanju knjige »Zvijer koje nema« njemačkog pisca Saida u ArtNet klubu u srijedu na večer. »Said ponovno oživljava žanr i stvara duhoviti, katkad gotovo nadrealistički panoptikum koji obiluje porugom, satirom i erotikom«, rekla je kritičarka Darija žilić. Said je pseudonim Iranca rođenog 1947. godine u Teheranu, koji je kao sedamnaestogodišnjak došao na studij u Njemačku i u njoj ostao. Osamdesetih godina počinje pisati i objavljivati na njemačkom jeziku pa je tako danas njemački književnik i svojedobno (od 2000. do 2002.) prvi stranac na mjestu predsjednika njemačkoga P.E.N.-centra.
Na »Bestijariju« Said je radio jedanaest godina, a kad se 1999. godine knjižica napokon i pojavila, kritika ju je proglasila najljepšom ludošću kakva već dugo nije viđena i zvjezdanim trenutkom književnosti. To je mali, ironični leksikon sa 74 životinjska portreta, ponekad i izmišljenih životinja, koji se nerijetko pretvaraju u apsurdno-duhovite, nadrealističke sličice. Kratkim poetskim konstatacijama o osobinama, ponašanju i navikama pojedinih animalnih bića Said – kako ističe nakladnik – izstvara alegorijske psihograme koji ne skrivaju povezanost s ljudskim ponašanjima i društvenim, umjetničkim i političkim prilikama.
S malo i pomno odabranih riječi Saidu polazi za rukom dojmljivo i točno karakterizirati svoje figure – koje se od albatrosa i bakalara preko mukarine i murine nižu sve do zebre i žirafe – i čitatelju podastrijeti zabavni svijet od jezika, ljubavi i političkog zbivanja.
Said piše poeziju, prozu, radiodrame i dobitnik je više uglednih književnih nagrada, od kojih je najnovija Goetheova medalja u 2006. Za svoj politički angažman i osobno zalaganje za progonjene i zatočene književnike odlikovan je medaljom Hermanna Kestena. Knjiga je izašla u izdanju »Aora naklade«, a glavna urednica je Nela Milijić. [Zrinka Zorčec]"

Vjesnik, Zagreb 2. Februar 2008



Pressestimmen zu Sei Nacht zu mir:



"SAIDs Mittel sind einfach, aber recht effektiv und von unzeitgemäßer Dezenz, da von ihm weder Geschlechtsteile noch Körperflüssigkeiten bemüht werden, ohne daß deswegen der Leib zu kurz käme."
 
Frankfurter Allgemeine Zeitung

"SAID verfügt über eine ungekünstelte, lebensnahe und doch sehr vielschichtige Sprache. Nach dem Tod Erich Frieds schien ein solch schlichter, bescheidener Ton der deutschen Lyrik abhanden gekommen. Um so überraschender ist es, ihn nun bei einem Dichter, der deutsch erst mühsam als zweite Sprache lernen mußte, wiederzufinden (...) Ein bemerkenswertes Kompliment für eine im allgemeinen doch eher als ungastlich und schwierig erachtete Sprache. In den achtziger Jahren wurde Said mit luziden, kritischen Gedichten, die das Exil und die Absurdität der Politik des Schahs und Chomeinis zum Thema hatten, bekannt. (...) Saids "Sei Nacht zu mir" ist eines der beeindruckendsten Beispiele dafür, wie sehr Autoren fremder Herkunft die deutsche Literatur bereichern. Und schließlich ist es auch ein Beispiel dafür, daß Gedichte heute noch zugänglich und tiefgreifend zugleich sein können."
 
Die Zeit über "Sei Nacht zu mir"



Pressestimmen zu Es war einmal eine Blume:



„Es war einmal eine Blume, die hatte keine Farbe; nicht Blau, nicht Violett, nicht Rosa. Mitten im bunten Garten kam sie sich einsam vor. Deshalb machte sie sich auf die Suche nach dem Regenbogenfalter, der Farben verteilt. "Farbe suchen: ein Grundthema für den im deutschen Exil lebenden Schriftsteller Said", schreibt der Verlag auf dem pergamentenen Blatt, das er ins Buch gelegt hat. "Farbe geben: ein Hauptmerkmal der abstrakten Illustrationswelt von Kvéta Pacovska." - Es ist ein außergewöhnliches, künstlerisches Bilderbuch, eine Parabel voller Poesie. Der Verlag gibt ihr eine hervorragende Ausstattung: ein ausgestanztes Guckloch in Buchdeckel und Seiten gibt den Blick ins Innere frei, durchsichtige Zwischenblätter lassen zarte Umrisse auf die dahinter liegenden Bilder legen und wegnehmen. Das Druckbild des Textes mit ungewöhnlich großen Buchstaben ist graphisches Element neben den weitgehend abstrakten Bildern der tschechischen Künstlerin. Hier und da formen sich Farben und Konturen zu Figuren phantastischer Gestalt: einem Vogelmenschen, einem Gesicht, einer Häuserkulisse. Manchmal sind sie seitenbeherrschend, manchmal winzig irgendwo hineingesetzt. Manchmal werden Motive auch collageähnlich ausgeschnitten oder darübergesetzt. Frei in Farben und Formen, sind die Bilder offen für tausenderlei Lesarten. Kinder lesen darin, sie phantasieren. Und gerade dafür läßt ihnen die Künstlerin viel Raum.“

Darmstädter Echo über „es war einmal eine blume“, 14. Dezember 1998



"Sans couleur, on n’existe pas. C’est au fond la première leçon qu’on imagine devoir tirer de cet album avant même de l’ouvrir. La preuve, c’est que pour représenter cette fleur sans couleur sur la couverture de ce livre, les auteurs n'ont rien trouvé de mieux que de faire un trou carré au centre d’une image qui est un véritable patchwork de couleurs... Ça met tout de suite dans l’ambiance...

Et quand on ouvre cet album, on est un peu surpris par la place prépondérante accordée au texte. Alors que jusqu’à présent, les livres de Kveta Pacovskà étaient avant tout des livres graphiques dans lesquels le texte n’avait qu’un rôle mineur. C’était un élément graphique parmi d’autres. Ici, il s’impose donc en surface, il revendique son rôle et c’est vrai que l’histoire qui nous est contée est lourde de sens...

C’est l’histoire symbolique d’une fleur qui part à la recherche de ses couleurs. Pour cela, elle doit quitter le jardin où elle a grandi et promettre au gardien qu’elle y reviendra. Mais, dans un premier temps, ses pas vont la conduire vers un papillon de légende...

Un papillon arc-en-ciel qui, selon les dires des autres fleurs, est à l’origine de toutes les couleurs. Chemin faisant, notre fleur sans couleur ira d’espoirs en déceptions et c’est finalement le tournesol qui lui ouvrira les yeux.

Grâce à lui, elle va prendre conscience que, non seulement tout est couleur mais que pour se sentir bien dans sa vie, il faut s’aimer tel qu’on est. Tout simplement. Et que ce n’est pas en courant après des chimères qu’on y parvient.

Vous le voyez, sous couvert d’une histoire qui peut paraître un peu lénifiante, les idées sont fortes et méritent qu’on y réfléchisse quelques instants. Quant aux illustrations, elles sont véritablement flamboyantes et ceux qui s’attendent à des images narratives, redondantes par rapport au texte, risquent d’être déçus. Kveta Pacovskà est comme ça. Elle suggère, elle donne à imaginer, elle propose mais elle n’impose rien au lecteur..."

Commenté par Denis Cheissoux et Patrice Wolf dans «L’as-tu lu mon p’tit loup?»




Pressestimmen zu Der lange Arm der Mullahs:



”Er hat seinen Alltag, zu dem all dies gehört, in einem Buch beschrieben, das 'Der lange Arm der Mullahs' heißt: ein anrührendes Bild des Irans aus der Ferne, voller Liebe und Trauer, zarter Melancholie und sarkastischem Witz, eine Sammlung von Gedichten, Anekdoten, Reflexionen über die komplizierte Situation eines Menschen im Exil.”

Axel Hacke, Süddeutsche Zeitung


"Saids Texte spüren immer die Zeit: als in die Welt Gejagter mit einer Uhr. Das Ticken bleibt, auch nachdem die Uhr verschenkt ist. Es will weiter geliebt werden, als eignes Leben. Eines, das Said noch hat, im Unterschied zu seinen vielen, vielen Toten. Dieses Ticken ist der Grund, weshalb der Autor so unvermittelt die schönen, leisen Sätze über Freundschaft und Heimat schreiben muß."

Herta Müller, Die Zeit, 11. August 1995


SAID’s „Der lange Arm der Mullahs. Notizen aus meinem Exil“ bestehen aus Aphorismen, Briefen, unterdrückten Nachrichten, schweijkschen Legenden und wahren Geschichten. Es sind Sudelbucheinträge, leidenschaftliche Appelle und provokante Vortragstexte - ein langer Brief des Abschieds, geschrieben in Reflexionen, Pamphleten, Zitaten und Gedichten. Unkommentiert notierte Fakten aus der Welt der Realpolitik wechseln ab mit Schwarzhumorigem, mit persischer Chuzpe und Poesie.

Süddeutsche Zeitung







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